Freie Demokraten wählen neuen Vorstand

Die Kaarster Freien Demokraten luden am 3. März 2018 ihre Mitglieder zu ihrem ordentlichen Stadtparteitag in die historische Gaststätte „Bischofshof“ ein und wählten einen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

 

Auf Antrag wurde die Anzahl der stellvertretenden Vorsitzenden von zwei auf drei erhöht. In den Wahlen zum Vorstand der Kaarster Freien Demokraten wurden der bisherige Vorsitzende Dr. Heinrich Thywissen sowie dessen bisherige Stellvertreter Astrid Werle und Günter Kopp einstimmig in ihrem Amt bestätigt und der dritte Stellvertreter Jan Günther einstimmig neu gewählt. Ebenso einstimmig erfolgte die Wiederwahl des Schatzmeisters David Engelbrecht. Darüber hinaus wurden weitere sieben Beisitzer z.T. als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Namentlich sind es folgende Personen: Heiner Frisch, Ingrid Hartmann-Scheer, Beate Kopp, Lena Lehnert, Dirk Salewski, Jochen Steinbach und Dennis Wilsmann. Damit umfasst der Vorstand insgesamt 12 Personen.

v.l.nr.: Jan Günther, Astrid Werle, Bijan Djir-Sarai MdB, Ursula Baum, Dr. Heinrich Thywissen, David Engelbrecht, Günter Kopp

Thywissen freut sich über die vielfältige Zusammensetzung des neu gewählten Vorstandes und stellt fest: „Der Vorstand gibt jetzt in seiner Struktur ein gutes Abbild der Mitgliederschaft der Kaarster Freien Demokraten mit einem ausgewogenes Verhältnis von Jung und Alt sowie von Frauen und Männern wider. Dies ist eine gute Voraussetzung für zwei wichtige kommende Jahre, in denen wir gemeinsam die Weichen für die Kommunalwahl in NRW in 2020 stellen müssen und die Europawahl in 2019 aktiv begleiten wollen. Jedes Vorstandsmitglied wird dabei wichtige Aufgaben übernehmen und Aktivitäten wahrnehmen müssen.“

 

Nach der Begrüßung der Mitglieder, des Gastes Ralph Jörgens aus Meerbusch und des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Bijan Dijr-Sarai durch den Vorsitzenden Dr. Heinrich Thywissen, erfolgte die Festlegung der Tagesordnung und Verabschiedung des Protokolls vom letzten Parteitag. Danach wurde der FDP-Vorsitzende aus Meerbusch, Ralph Jörgens, von den Mitgliedern zum Versammlungsleiter gewählt.

 

Es erfolgte der Rechenschaftsbericht des FDP-Vorsitzenden, Dr. Heinrich Thywissen, der mit Rückblick auf die vergangenen Monate eine positive Bilanz für die Kaarster Freien Demokraten zog. Er konnte dabei auf einen stetigen Mitgliederzuwachs auf insgesamt 70 Mitglieder verweisen. Dabei stellte er auch heraus wie erfolgreich und öffentlichkeitswirksam der Stadtverband Veranstaltungen, Liberale Stammtisch-Treffen sowie Aktionen Landtagswahl in NRW und zur Bundestagswahl in dieser Zeit organisiert und durchgeführt hatte. Dabei führte er den Neujahrsempfang 2017 mit dem Bundesvorsitzenden Christian Lindner genauso an wie das Sommerfest auf dem Tuppenhof, das Stammtisch-Treffen mit der NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, das traditionelle Gänseessen und den Neujahrsempfang 2018 mit dem Staatssekretär Christoph Dammermann aus dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Energie. Mit einem Augenzwinkern traf er dabei auch die Feststellung, dass es kaum einen FDP Minister aus NRW oder Führungsmitglieder der Bundespartei gibt, die noch nicht in Kaarst gewesen sind.

 

v.l.n.r.: Günter Kopp, Heiner E. Frisch, Jan Günther, Lena Lehnert, Ingrid Hartmann-Scheer, Dr. Henrich Thywissen, Dennis Wilsmann, Beate Kopp, Dirk Salewski, Astrid Werle, David Engelbrecht

 

Ebenso konnte er für den Kaarster Stadtverband auf die positiven Ergebnisse aus der Landtagswahl im Mai und aus der Bundestagswahl im September 2013 mit jeweils über 19 % verweisen. Dies lasse, so Thywissen, die Kaarster Freien Demokraten mit sehr motivierender Grundstimmung in die Zukunft blicken. Wir freuen uns auf die Kommunalwahl, denn diese positiven Zeichen zeigen, dass noch weiteres liberales Potenzial in Kaarst wachgerüttelt werden kann. Dabei wurden die  Aktivitäten der Jungen Liberalen um den Vorsitzenden David Engelbrecht genauso hervorgehoben wie die vielfältigen Veranstaltungen der Liberalen Senioren NRW um die Regionalbeauftragte  Beate Kopp, die sich intensiv der Themen rund um die „Senioren im Alter“ annimmt. Thywissen betonte insbesondere den guten Zusammenhalt der liberalen Familie bei der gemeinsamen politischen Arbeit.

 

Der amtierende Schatzmeister der Freien Demokraten David Engelbrecht gab seinen Rechenschaftsbericht über die Finanzen des Stadtverbandes ab und verwies auf hohen Kosten für die Landtags- und Bundestagswahlen, die die notwendigen Aktivitäten jeweils verursacht hatten. Danach erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes durch die Mitgliederschaft.

 

Daran schloss sich ein Bericht des Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kaarst Günter Kopp an. Er zeichnete dabei auf, welche Aktivitäten die Fraktion in ihrer Arbeit in Rat und Ausschüssen wahrgenommen hat, welche Anträge erfolgreich umgesetzt werden konnten und welche überzeugenden Gründe letztlich dazu geführt haben, dass die Zusammenarbeit mit den Fraktionen im 5er-Bündnis beendet wurde. Es wurde dabei auch deutlich, dass die Freien Demokraten, nach dem Verlust der Gestaltungsmehrheit durch den Austritt von Ratsmitgliedern aus beteiligten Fraktionen, eben keinem Bündnis mehr in der Opposition angehören wollten. Gerne werden die Liberalen sich jedoch in ihrer praktisch orientierten Politik bei ihren Entscheidungen projektbezogen positiv für Belange der Kaarster Bevölkerung einsetzen werden. Kopp zog das Resümee, dass die Fraktion – trotz der Veränderungen in 2017 – erfolgreich agiert und liberale Politik habe positiv umsetzen können. Für die kommende Zeit verwies er auf eine geplante Klausur der Fraktion, in der die weitere Marschrichtung für kommenden zwei Jahre festgelegt werde.

 

Danach erfolgte ein Bericht aus Berlin, in dem der Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai MdB nach dem erfolgreichen erneuten Einzug der Freien Demokraten in den Bundestag auf die nun anstehenden Beratungen und die bevorstehende Parlamentsarbeit im Bundestag und in den vielfältigen Ausschüssen hinwies. Er nahm Stellung zu der aktuellen Situation vor dem SPD-Mitgliederentscheid zur GROKO aber auch zu den möglichen Konsequenzen bei Zustimmung oder aber auch bei Ablehnung.

 

Nach diesem Bericht aus Berlin erfolgten die Vorstandwahlen mit den 24 anwesenden Mitgliedern

sowie die Wahl von Delegierten für den Kreishauptausschuss.